7. Schlacht am Burgwall - Garz

Unser Lager
Unser Lager

Es ist nun das fünfte Mal in Folge, dass wir in Garz lagerten; auf dem Markt, wo unsere Sippe ihren Anfang fand. 2007 besuchten Manu, Sarah, Vigulf und Paul Garz als ersten gemeinsamen Mittelatermarkt. Damanls noch als Tagesgast - ein Jahr später bereits mit eigenem Zelt als Teilnehmer. In der Zwischenzeit hat sich vieles ereignet, was in den Lagerberichten und unter der Rubrik Dimvargar nachgelesen werden kann.

 

Da Garz uns aufgrund der Historie sehr am Herzen liegt, war es um so erfreulicher, dass auch alle Sippenmitglieder an diesem Markt teilnehmen konnten. Die ersten von uns, Matze, Manu und Paul reisten voller Vorfreude bereits am Donnerstag an und machten sich einen schönen Abend. Der Rest schlug im Laufe des Freitags auf. Wir verbrachten einen lustig heiteren Abend, denn unser Jarl sorgte zu später Stunde für ausgelassene Stimmung ;-)

 

Der Samstag beglückte alle mit Sonnenschein. Das Frühstück noch gar nicht richtig verdaut, entbrannte bei unseren Nachbarn eine Diskussion über die Beschaffenheit eines "ordentlichen" Zeltherings. Denn die Frau des Beschwerdeführers hätte sich wohl an einem "unmöglichen" Hering das Kleid aufgerissen. Das Leben kann sehr hart sein.

 

Ob des warmen Wetters entschieden wir uns, kein Mittagessen zu kochen und bei Bedarf bei Junker Wilfried Spanferkel zu essen, welches im übrigen sehr delikat ist. Neben einem leckeren Schwein auf dem Spieß, hat er auch immer einen lockeren Spruch parat. Junker Wilfried ist der beste Schweinebräter Deutschlands! Zum Nachtisch gabs dann gebackene Apfelringe und einen kühlen Met. Das Mittelalterleben kann so schön sein.

 

Das Programm bot mit Musik, Märchenerzählerin und Kampfvorführungen eine gesunde Abwechslung. Viele Besucher genossen das Dargebotene und schlenderten übern den Markt, der viele Handwerker und Händler zu bieten hatte. Am Abend fand unweit vom Markt das Garzer Stadtfest statt, zudem sich dann ettliche Lagerleute gesellten und den Tag bei Live-Musik ausklingen ließen.

 

Der Sonntag enttäuschte mit Regen. Zur Mittagszeit ließ dieser aber nach und die Wolkendecke brach allmählich auf. So kamen bis zur Mittagszeit nur wenige Zuschauer. Es besserte sich aber und pünktlich zur Kampfvorführung war das Schlachtfeld von vielen Zuschauern umstellt.

 

Wir blieben bis Montag und machten uns noch einen schönen Sonntagabend. Am Montag konnten wir dann bei strahlendem Sonnenschein auch trocken abbauen.

 

 

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