11. Hoffest - Dabendorf

11. Hoffest Dabendorf 2011
Eine Busfahrt die ist lustig

Es kam dieses Jahr nicht all zu oft vor, dass alle Sippenmitglieder gemeinsam einen Markt besuchen konnten. Zum Glück war es dieses Mal allen vergönnt, der Einladung des Lilienbunds zum 11. Hoffest nach Dabendorf zu folgen. So bauten wir am 09. September unser Lager auf dem Landsitz des Bundes auf und weihten unser neues Sonnensegel ein. Thorny flog erst spät am Abend ein, sodass für den Aufbau ihres Zeltes eine kleine Nachtschicht eingelegt werden musste. Da aber alle mit anfassten, ging alles glatt und schnell von der Hand. Im Anschluss genossen wir den lauen Spätsommerabend und erholten uns vom "Anfahr- und Aufbaustress".

 

Das 11. Hoffest war für Samstag und Sonntag jeweils von 14.00 bis 22.00 Uhr und 12.00 bis 18.00 Uhr angesetzt. Wir ließen den Samstag also ruhig und langsam anfangen. Um 09.00 Uhr belieferten uns unsere Gastgeber mit Brötchen und wir starteten mit einem ausgiebigen Frühstück in den Tag. Um 12.00 Uhr versammelten sich alle Marktteilnehmer und bildeten ein Ehrenspalier, denn auf dem Landsitz des Lilienbunds fand eine "Mittelalterhochzeit" statt. Mit erhobenen Waffen und Jubelrufen begrüßten wir das frisch gebackene Brautpaar und wünschten den Beiden viel Glück und schöne Momente im weiteren gemeinsamen Leben. Ob des guten Wetters entschieden wir uns gegen ein warmes Mittagessen und begnügten uns mit Brot, Wurst und Käse.

 

Das Programm für das 11. Hoffest in Dabendorf war bunt gestaltet und reichte von Voltegiervorführungen, über die Aufführung des Märchens "Der gestiefelte Kater" bis hin zu einem "Ritterturnier" zu Pferd, an dem nur weibliche Reiter teilnahmen. Wir vertrieben uns den Tag mit Handarbeiten, vornehmlich Nähen, begrüßten den ein oder anderen Besucher der sich ins Lager verirrt hatte oder lauschten einigen Programmpunkten. Zum Abendbrot kochten wir uns eine Schmorkohlpfanne mit Hackfleisch und reichten dazu ein paar Scheiben Schwarzbrot. Anschließend hielten wir Thing und besprachen alles, was hervorgebracht wurde. Weiterhin stand die Abstimmung über eine Aufnahme in die Sippe auf der Tagesordnung. Matze, der mit uns zusammen die Zelte in Dabendorf aufschlug und auch in Garz Gast in unserem Lager war, wollte gerne ein Teil von Dimvargar werden. Diesem Ansinnen wurde einstimmig entsprochen. Matze selber war in diesem Moment mit seinem Kumpel Benni unterwegs, damit wir ungestört Thing abhalten konnten.

 

Die Aufnahme in die Sippe war mit einem Ritual verbunden. Während Manadis, Freki und Matze sich die Feuershow ansahen, bereiteten Thorny, Vigulf und Thorbjörn den Ritualplatz vor. Als Jarl oblag es Thorbjörn Leif Vargsson das Ritual zu leiten, wobei er sich einer allgemeinen Anleitung des Vereins für Germanisches Heidentum bediente. Nachdem Matze die Geschenke, die ihm während des Rituals übergeben wurden geöffnet hatte, ging es wieder zurück ins Lager. Dort angekommen, wurde die Aufnahme in die Sippe ausgiebig gefeiert. Thorny holte ihre Gitarre raus und wir stimmten ein paar Lieder an. Etwas später zogen wir nochmal hoch in die Taverne, plauschten mit anderen Marktteilnehmern und ließen den Tag ausklingen.

 

Der nächste Morgen begrüßte uns nach dem Aufstehen mit wolkenlosem Himmel und sattem Sonnenschein. Die Temperaturen kletterten schnell jenseits der 25°C Grenze. Wie einen Tag zuvor wurden wir um 09.00 Uhr vom Lilienbund mit Brötchen beliefert und genossen in Ruhe unser Frühstück. Bis zur Markteröffnung um 12.00 Uhr war ja noch genügend Zeit und so fuhren wir zwischenzeitlich mal schnell mit dem Bus, einem alten roten Londoner Doppelstockbus, nach Barcelona. Jedoch ereilte uns Unterwegs eine Panne, sodass wir die Reise abbrechen und wartende Tramper am Wegrand zurücklassen mussten (Insider :D). Zum Mittag kochten wir uns einen leckeren Eintopf. Thorny definierte "lecker" allerdings anders, aber so spielte sie uns ein paar Lieder auf der Gitarre, während wir in Ruhe aßen. Aufgrund des sehr heißen Spätsommersonntags, hatten wir keinen großen Antrieb etwas zu unternehmen. So ging der Tag flugs ins Land und um 18.00 Uhr packten wir unsere Sachen wieder zusammen und bauten die Zelte ab. Eine dunkle Gewitterfront bahnte sich allmählich an. Da aber alle schnell und zügig mit anpackten hatten wir um 19.00 Uhr alles trocken verstaut und konnten uns auch noch in Ruhe verabschieden, ehe das Gewitter alles unter Wasser setzte.

 

 

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